|
|
Auf der einen Seite reden die Christen immer wieder gern von dem Agape-Liebesbegriff, der den Nächsten aktiv lieben (d.h. im dienen) soll. Der gleiche Begriff wird auch verwendet, für die Liebe, mit der Gott die Menschen liebt: Gott gab seinen Sohn, damit die Menschen gerettet werden.
Nun merkt man als Christ aber ziemlich schnell, dass nur sehr wenige Menschen dieses Angebot annehmen und sich retten lassen. Für die anderen Menschen steht nach dem Tod die sogenannte Hölle auf dem Programm, da helfen auch keine 500 Omas, die man über die Straße gebracht hat.
Nun frage ich mich: bei dem riesigen Angebot auf dem religiösen Markt, den ganzen Sekten und Kulten, woher sollen die Leute wissen, dass es gerade das Christentum ist, das wahr ist? Aus Gesprächen, die ich mit anderen Leuten führte, weiß ich, dass die Leute nicht gegen Gott eingestellt sind. Sicher würden mehr Leute Gott folgen wollen. Aber man möchte halt auch keiner Ente aufsitzen und am Ende nur ein Phantom gejagt haben.
Es sieht so aus, als ob
Ist es wirklich verwunderlich, dass nur wenige Leute dieser Botschaft glauben?
Wenn ich das nun mit einem liebenden Gott verbinde, dann bekomme ich ein Problem, denn die allermeisten Menschen schickt dieser liebende Gott nicht in den Himmel, sondern in die Hölle. Das bedeutet, dass dieser Satan doch scheinbar "bessere Arbeit" macht, als Gott. Den Satz, dass "Gott das alles noch viel mehr wehtut, als uns..." halte ich für Unsinn, denn er hält ja gerade die Fäden in der Hand.
Handelt ein liebender Gott wirklich so, dass er die Menschen fast alle in die Hölle gehen lässt?
Gäbe es wirklich nicht bessere Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machen?
© www.jesus-offline.de
Copyright | Anbieterkennzeichnung | Datenschutz | Jugendschutz | Nutzungsbedingungen