Machen Sie sich bereit für thelogisches Schwarzbrot. Die nun folgende Bibelstelle hätte ich ohne meine Zeit auf der Bibelschule weder als problematisch noch als interessant empfunden. Wir waren es gewohnt, manchmal verschiedene Ansichten zu haben und gelegentlich Dinge zu lernen, die uns nicht so gefielen.

Soweit ich mich erinnere, sind während meiner Bibelschulzeit zwei Bomben geplatzt. Eine als unsere Abschlussklasse über die Stellung der Frau in der Gemeinde recherchierte. Die andere regelmäßig wenn eine Klasse im Fach systhematische Theologie zum Thema Prädestination kam.

Dies ist ein sehr komplexes Thema. Prädestination bedeutet Vorherbestimmung. Die Bibel redet davon, dass manche Dinge vorherbestimmt sind.

Eph. 1,3-5.11-12. Hier in Auszügen zitiert:

...wie er uns auserwählt hat vor Grundlegung der Welt... ...und uns vorherbestimmt hat zur Sohnschaft... ...nach dem Wohlgefallen seines Willens... ...Und in ihm haben wir auch ein Erbteil erlangt, die wir vorherbestimmt waren...

Was steht hier. Versuchen wir es aufzudröseln:

Was bedeutet das in deutsch?

Problem?

Es gibt einige Lösungsmodelle, die ich hier nicht alle aufführen werde, weil sie sich meiner Ansicht nach mehr oder weniger weit von der Logik oder vom Bibeltext verabschieden. Z.B., um eines zu nennen: Gott gibt den Menschen die freie Entscheidung, sich für oder gegen ihn zu entscheiden, aber weil er sowieso schon weiß, wie der Mensch sich entscheiden wird, ist es im Prinzip schon vorbestimmt.

Mir persönlich gehen diese Auslegungen zu weit und sie erscheinen mir wie ein Versuch, etwas zusammenzubringen, das nicht zusammengebracht werden kann. Eben wie ...auf einer grünen Bank im Park, die rot angestrichen war, saß ein blond gelockter Jüngling mit kohlrabenschwarzem Haar...




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