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Wunder sind eigentlich etwas besonderes. Darum heißen Sie ja Wunder und nicht Normalos. Wenn Jesus zum Beispiel einen Kranken heilt, ist das ein Wunder. Auch Jesus hält Wunder scheinbar für etwas besonders, denn in der folgenden Bibelstelle zeigt er, dass sie seinen Anspruch der Messias zu sein untermauern: Jesus tut Wunder Matthäus 11, 3-6: (Die Jünger fragen Jesus...)
Bist du der, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten? Jesus antwortete ihnen: Geht und berichtet, was ihr hört und seht: Blinde sehen wieder und Lahme gehen; Aussätzige werden rein, und den Armen wird das Evangelium verkündet. Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt.
Wir haben gelesen: Die Jünger fragen Jesus ob er der Messias ist. Jesus sagt: Schaut doch, was ich für tolle Dinge tue. Klar. Wer so tolle Dinge tut, der muss der Messias sein. Aber was sagt er denn in der folgenden Stelle: "Viele" tun Wunder und treiben Dämonen aus Matthäus 7, 22-23: (Jesus sagt...)
Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten und haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht? Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!
Das ist ja merkwürdig. Andere tun auch Wunder. Hm. Dann ist es ja gar nichts so besonderes, was Jesus getan hat. Und was kommt jetzt? Pharisäer treiben Dämonen aus Matthäus 12, 24-28: (Jesus heilt einen besessenen Stummen. Daraufhin sagen die Pharisäer...)
Nur mit Hilfe vom Beelzebul, dem Anführer der Dämonen, kann er die Dämonen austreiben. Doch Jesus wusste, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich gespalten ist, geht zugrunde, und keine Stadt und keine Familie, die in sich gespalten ist, wird Bestand haben. Wenn also der Satan den Satan austreibt, dann liegt Satan mit sich selbst im Streit. Wie kann sein Reich dann Bestand haben? Und wenn ich die Dämonen durch den Beelzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Anhänger sie aus? Sie sprechen sich also selbst das Urteil. Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, dann ist das Reich Gottes schon zu euch gekommen.
Hier bekommt Jesus vorgeworfen, die Dämonen nur deshalb austreiben, weil er mit ihnen im Bund steht. Jesus kontert und fragt: durch wen treibt ihr denn die Dämonen aus? Damit erkennt er doch aber an, dass auch andere Dämonen austreiben. Zum Schluss besteht er darauf, dass er die Dämonen durch das Reich Gottes austreibt. Wenn Jesus die Dämonen allerdings durch das Reich Gottes austreibt aber die Pharisäer sie auch austreiben, obwohl sie nicht zum Reich Gottes gehören, durch wen treiben die Pharisäer dann die Dämonen aus? Dann bliebe für die Pharisäer ja nur noch die Gegenseite (also Satan oder Beelzebul). Aber dann würden ja die Pharisäer genau das machen, was Jesus im ersten Part als abwegig widerlegt hat (Jedes Reich, das in sich gespalten ist...). Fazit Sorry, lieber Jesus. Aber an deiner Argumentation mit Wundern ist irgendwas faul.
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